Nach der Ankündigung vergangene Woche, erfolgt nun hiermit der Startschuss zum neuen Selbstversuch.

Das Selbstexperiment
Kategorie: Wochen-Experiment
Dauer: 10.05.2021 00:00 – 16.05.2021 23:59
Ziel: Eine Woche lang jeden Tag eine gute Tat
1 Teilnehmer: ich selbst

Das Wochen-Experiment startet somit heute unter dem Motto: Eine Woche lang jeden Tag eine gute Tat vollbringen!

Montag
Für den Gentleman die normalste Sache der Welt und dennoch eine gute Tat: die Tür aufhalten.
So geschehen auf der Arbeit, als ich für zwei Arbeitskollegen hinter mir die Tür aufgehalten hatte. Der eine hatte eine Tasse Kaffee in der Hand, der andere mehrere Bücher. Und da man corona-bedingt ja eh nur so wenig wie möglich Türgriffe anfassen sollte, war ich so frei und wartete brav, bis beide durch die Tür geschritten waren. Und siehe da, ein Dankeschön gab es ebenfalls!

Dienstag
Am zweiten Tag der Woche der guten Taten, habe ich 30 Euro überwiesen – um wohltätige Zwecke zu unterstützen. Es gibt viele, ja die meisten auf der Welt, die schlechter gestellt sind als wir. Man kann zwar nicht die ganze Welt retten, doch bereits eine kleine Spende kann Großes bewirken.

Mittwoch
Auf dem Weg zur Arbeit, ließ ich mit einer Fast-Vollbremsung eine Dame über den Zebrastreifen. Aus einem Kreisverkehr heraus war das noch nicht mal ganz ohne Risiko, aber das soll es mit dem Straßenbericht auch noch nicht gewesen sein. Denn nachmittags konnte ich meine Vorfahrt abtreten und habe so nicht nur den Lastwagenfahrer glücklich gemacht, der endlich links auf seine Baustelle abbiegen konnte, sondern sicherlich auch die Fahrer der Autos hinter ihm, die endlich wieder weiterfahren konnten.

Donnerstag
An dem heutigen Tag wurde ein fremder Blogbeitrag geteilt. Da ich keinen „meiner“ Blogfreunde verlinken wollte und es darüber hinaus auch mit dem Thema „Eine Woche lang jeden Tag eine gute Tat vollbringen“ zu tun haben sollte, wurde ich hier beim 365gutetaten.de-Blog fündig. Theresa, Hut ab und Gratulation zu deinem erfolgreichen Beenden des Jeden-Tag-eine-gute-Tat-Jahres 2010/11. Zitat:“Wer Gutes tut darf auch Gutes erwarten.

Freitag
Sich bei jemandem melden – sei es per Anruf oder klassisch per Brief. Es tut einfach gut, wenn man weiß, dass jemand für einen da ist. Auch und vor allem, wenn man schon länger keinen Kontakt mehr hatte. So geschehen bei mir. Im Februar hatte ich einer alten Schulkameradin zum Geburtstag gratulieren wollen. Da sie aber telefonisch nicht erreichbar war, wurde eine Textnachricht verschickt. Hatte ich nun gestern schon zweimal spontan versucht sie telefonisch zu erreichen, so war ich dann heute endlich erfolgreich. Sie hat sich sehr über den Anruf gefreut, es wurden Neuigkeiten der jeweiligen Familien ausgetauscht und festgehalten, dass man sich im Sommer mal wiedersehen sollte. Einfach mal zum Hörer greifen – die Person auf der anderen Seite wird sich freuen!

Samstag
Heute will ich ein Buch verschenken. Auf Amazon steht über das Buch: „Wir sind selbst Schöpfer unserer Realität. Die Dinge, die uns im Alltag begegnen, haben wir durch die eigene Gedankenenergie angezogen.“ . Und dazu ergänze ich: All das, was wir denken und uns wünschen, senden wir als Gedanken hinaus ins Universum und genau das ziehen wir dann auch unweigerlich an. Also lasst uns positiv, gesund und reich denken, damit es auch das ist, was wir sind, bleiben oder werden. Wer also Interesse am Buch The Secret von Rhonda Byrne hat, sagt mir hier drunter im Kommentarbereich Bescheid und eine oder einer von Euch wird der oder die glückliche Besitzer/in dieses Buches.

The Secret - Das Geheimnis von Rhonada Byrne

Sonntag
Der letzte Tag der guten Taten – für diese Woche – stand an.
Nachdem Mitarbeitern geholfen, eine wohltätige Organisation unterstützt, auf der Straße Gutes getan, ein mir fremder Blogbeitrag geteilt und sich bei einer damaligen Schulkameradin gemeldet wurde, sowie ein Buch unter meine Leser gebracht werden möchte… so wollte ich am letzten Tag noch die Kleinsten unter uns bedenken.
Auf die Idee brachte mich der Artikel „30 Ideen für gute Taten“ auf packmee.de.

Zitat:
Als Kinder konnten wir uns von ein paar Cent (oder Pfennig) die Welt kaufen! Verstecke deswegen ein paar Münzen auf dem Spielplatz, sodass Kinder sie finden können. Schon ein bisschen Kleingeld ist für die Minis ein riesiger Schatz.

Verstecke Kleingeld auf dem Spielplatz – für Kinder ein wahrer Schatzfund.
Gesagt, getan und so hatte ich mit schönen, goldigen 50-Cent-Münzen auf den Weg gemacht. Suchte ich beim ersten Spielplatz noch vergebens nach einer Sandkiste, so wurde ich bei dem nächsten bereits fündig.
50-Cent-Stück ausgepackt, in den Sand gesteckt und vergraben.

Geldschatz für Kinder auf dem Spielplatz vergraben

Leider wird man das strahlende Kindergesicht und die funkelnden Augen nicht sehen können, wenn der Schatz entdeckt wird, aber es tut dennoch gut es zu wissen.
Und für weitere Ausflüge in der kommenden Zeit, an der es an Kinderspielplätzen vorbeigeht, habe ich bereits weitere 50-Cent-Münzen in meiner Tasche parat!

Das Selbstexperiment wurde somit erfolgreich beendet.

Fazit:
Ein Selbstexperiment bei dem man Gutes tun kann, ist nie verkehrt. Was mir besonders gefiel ist, dass es gleich mehreren Verschiedenen zu Gute kam: Arbeitskollegen, einer Wohltätigkeitsorganisation, Fremden im Straßenverkehr und einer Bloggerin, einer alten Schulfreundin, einem/einer Leser/in dieses Blogs und sogar den Kleinsten unter uns.

Während der Woche wollte ich auch einem Hilfsbedürftigen/Obdachlosen Wasser und was zu Essen geben, jedoch war er diesmal nicht – wie sonst üblich – vor dem Einkaufsladen aufzufinden. Darüber hinaus dachte ich auch daran Dreck von der Straße aufzuheben um der Natur Gutes zu tun, aber dieser Idee wurde ja hier bereits einmal ein ganz eigenes Selbstexperiment gewidmet. Und die letzte Idee war den Kleiderschrank auszumisten und dies zu spenden.

Aber… in einer Woche kann man selbstverständlich nicht alles unter einen Hut bekommen. Doch egal wie oft oder wie groß oder klein es sein mag, Gutes tun, tut immer gut – anderen wie auch einem selbst!

Ich würde mich freuen, falls dieses Selbstexperiment vielleicht auch unter dem einen oder anderen von Euch für einen kleinen Anreiz gesorgt hat?